Moderne additive Fertigung – häufig als 3D‑Druck bezeichnet – ermöglicht die Herstellung von Architektur- und Stadtmodellen mit höchster Präzision. Im Gegensatz zu konventionellen Verfahren wie dem Fräsen wird das Material nicht aus einem vollen Block abgetragen. Stattdessen entsteht Ihr Modell Schicht für Schicht genau dort, wo es benötigt wird. Das Ergebnis: feinste Details, komplexe Geometrien und eine effiziente Produktion.
Für Ihre Architekturmodelle und Stadtmodelle stehen Ihnen verschiedene Kunststoffe zur Verfügung, darunter:
PLA
ABS
Polyamid
Kunststoff‑Gipsmischungen
Diese Materialien eignen sich hervorragend für sehr detailreiche, maßstabsgetreue 3D‑Modelle – vom städtebaulichen Modell bis zum komplexen Architekturentwurf.
Wir beraten Sie persönlich, welche Technologie und Werkstoffe optimal zu Ihrem Projekt passen.
Wir begleiten Sie von der Datenaufbereitung bis zum fertigen Modell:
Erstellung von 3D‑Druckdaten nach Ihren Vorgaben
Prüfung vorhandener 3D‑Daten
Konvertieren verschiedener Dateiformate (z. B. .dwg, .dxf, .obj) in druckfähige 3D‑Dateien
Aufbereitung und Optimierung vorhandener CAD‑Daten
Skalierung der 3D‑Daten auf die gewünschte Modellgröße
3D‑Druck mit unterschiedlichen Verfahren und Materialien
Komplettierung und Aufbau Ihrer Architekturmodelle, z. B. auf Tischplatten mit Plexiglashaube
Damit aus Ihren 3D-Daten qualitativ hochwertige Architekturmodelle mittels 3D-Drucker hergestellt werden
Die Wanddicke für 3D-gedruckte Architekturmodelle müssen je nach Maßstab im CAD etwas angepasst werden.
Die Maximale Auflösung beträgt 0,06 mm, die kleinsten Bauelemente sollten jedoch 0,8 mm nicht unterschreiten, da sie sonst instabil werden.
Will man ein 3D-CAD Modell einer Architektur für den 3D-Druck verwenden muss dass das Modell oder einzelne Elemente aus einem Bauteil bestehen "Ein Guß".
Baulemente wie z.B. Türen oder Fenster die mit der Wand im CAD verknüpft werden, bleiben unterschiedliche Bauteile. Würde man die Datei so mittels 3D-Druck herstellen, würde das Fenster praktisch aus der Tür fallen.
Unten sehen Sie ein Beispiel, das veranschaulicht wie Sie dieses Problem lösen können (auf der linken Seite sehen Sie das ursprüngliche Design und auf der rechten Seite das verbesserte).
Überlappende Oberflächen enstehen wenn sich zwei Bauteile im CAD-Modell überschneiden. Bei monochromen (einfarbig) 3D-Druck ist dass nicht weiter zu beachten. Möchte man jedoch das Modell mit einer Textur versehen kann es vorkommen dass das aufgebrachte Bild das Bauteil nicht vollständig umschließt.


